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Verschmutzung

Verkehrs
Chaos

Staub
und
Lärm

Deponie Grafik

Stoppt die Deponie

Auf dem Gelände der Bergehalde Lohmannsheide soll eine Deponie für mineralische Abfälle entstehen, die beim Abriss von Gebäuden und Industrieanlagen anfallen. Ein großer Teil dieser Abfälle würde nicht wie im Kreislaufwirtschaftsgesetz vorgeschrieben der Wiederverwertung zugeführt, sondern aus Kostengründen deponiert. Frei nach dem Motto: „Wegwerfen ist billiger als Wiederverwerten“. Geplant ist, 5,2 Mio. Tonnen belastetes Material aufzuschütten. Am Ende würde eine 47 Meter hohe Müllhalde entstehen. Es drohen 15 Jahre Deponiebetrieb, Zehntausende LKW-Fahrten, Gefährdung des Grund- und Trinkwassers, Lärm, Staub, Erschütterungen und Schadstoffbelastung. Ein wertvolles Stück Natur steht auf dem Spiel und das jetzige Landschaftsbild würde nachhaltig verändert.

Mehr Infos: Bund Wesel
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News


💥August 2026

Verhandlung beim OVG Münster
9. September 2026


Bald ist die mündliche Hauptverhandlung beim Oberverwaltungsgericht Münster in Sachen Deponie auf Halde Lohmannsheide! Der Termin wurde zunächst vom 24. Juni vom Gericht aufgehoben. Mitunter ist die plötzliche und unerwartete Zulassung des Abschlussbetriebsplans der Bezirksregierung Arnsberg daran Schuld, dass diese neuen Fakten für Verwirrung, auch vor Gericht, sorgen und somit den eigentlichen Termin platzen lassen.


OVG Münster


Mit Datum 24. August erreichte den BUND ein Wust von Unterlagen der Gegenseite, die wohl am 9. September in der Verhandlung in Münster vorgebracht werden sollen.

Auszug aus dem BUND-Newsletter vom 25. August 2026

"Zum Einen lässt sich der Anwalt der Gegenseite in einem 41-seitigen Dokument zur Frage aus, ob es nun einen Abschlussbetriebsplan geben müsse und falls ja, wie ein solcher aussehen soll und unterfüttert diese Ausführungen mit einer Vielzahl von Anlagen. Bei diesen Anlagen handelt es sich um 31 mehr oder weniger umfangreiche PDFs, beginnend im Jahr 1997. Da geht es mal um Verwaltungsvorgänge, mal sind es Gutachten, Gefährdungsabschätzungen und vieles mehr. Wenig hilfreich bei diesen Anlagen ist, dass sie zum größten Teil einfach nur „Anlage 21“ heißen oder auch „Anlage 22“ usw. usf.
In einem anderen 28-seitigen Dokument geht es dann noch mal ums Grundwasser.
Jetzt gilt es, das alles zu sichten, zu systematisieren und einzuordnen. Vielleicht ist ja auch was Interessantes dabei. Aber teilweise finden sich nur völlig irrelevante Mitteilungen wie z. B. eine Pressemitteilung vom 10. August 2026, in der es heißt, dass die Enni nun eine Genehmigung für den Windpark Niep erhalten habe.
Was zum Teufel hat das mit der Deponie zu tun und warum werden wir mit so etwas zwei Wochen vor dem Termin der Hauptverhandlung zugeschüttet?
Das hat nichts mehr mit einem geordneten Verwaltungsgerichtsverfahren zu tun, das ist die schiere Dreistigkeit, Beschäftigungstherapie, Hilflosigkeit angesichts fehlender Argumente oder was auch immer. Zielführend ist es nicht.
Aber nicht nur diesen unübersichtlichen Wust zwei Wochen vor dem Termin zu präsentieren, ist eine Frechheit. Frech ist zudem, dass das Oberverwaltungsgericht schon vor Wochen darum gebeten hat, keine weiteren Unterlagen einzureichen, weil ja nun wirklich alles gesagt sei, die DAH1 und ihre Anwälte sich aber nicht daran halten."

Wer gerne den Protest am Morgen vor der Verhandlung unterstützten möchte, oder aber als Zuschauer*in dabei sein möchte, bitte melden per E-Mail an: info@bund-duisburg.de, dann gibt es weitere Informationen!



💥April 2026

Schützenfest, wir kommen!!

Die Bürgerinitiative hat es geschafft, in Absprache mit der Bürger-Schützengesellschaft Baerl , die Planung für ein Hinderniss erlaubt zu bekommen. Zwischen Waldschule und Bahnhof Niederrhein könnt ihr uns dann finden. Wir freuen uns mächtig und haben sogar dafür einen KI-Song mit Video komponieren lassen.
HIER könnt ihr euch das Video ansehen.


hindernis_schützenfest


Zudem haben wir uns wieder etwas überlegt um weitere Spendengelder für den BUND sammeln zu können:
Die "Anti-Kater-Tüte".
Voll mit Elektrolyten, Salzgebäck und anderem Krimskrams kann die Tüte gegen Spende von 5€ bei folgenden Stellen gekauft werden:
Tischlerei Collin, Hegentweg 10, 47199 Duisburg
Sabine Mathwig, Jakob-Schroer-Str. 31, 47443 Moers
Löttershof, Grafschafter Str. 162, 47199 Duisburg

Abgesehen davon sind wir natürlich bei unserem Hinderniss am 31. Mai 2026 vor Ort.
Zusätzlich gehen wir aber auch parallel mit dem Festumzug und einem Bollerwagen mit und werden gern angesprochen! Tüten haben wir selbstverständlich dabei!
Auch bei der großen Pause für die Sappeure bei Pleines/Linkenbach stehen wir uns sammeln gerne Spenden ein!

Wir danken euch jetzt schon für die tolle Unterstützung!



💥Dezember 2025

Deponie Lohmannsheide in Duisburg darf vorerst nicht errichtet werden !!

Aus dem Nichts hat das Oberverwaltungsgericht den Eilantrag der DAH1 auf Sofortvollzug abgewiesen. Der Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Düsseldorf für die Errichtung und den Betrieb der Deponie Lohmannsheide in Duisburg-Baerl ist voraussichtlich rechtswidrig. Der Beschluss ist unanfechtbar.

HIER nachzulesen!

Dies ist ein großer und wichtige Entscheidung für die noch ausstehende Klage des BUNDs gegen die Errichtung der Deponie!

Zur Begründung seiner ablehnenden Entscheidung hat der 20. Senat des Oberverwaltungsgerichts im Wesentlichen ausgeführt: Der Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Düsseldorf ist nach vorläufiger Einschätzung im Eilverfahren rechtswidrig und darf nicht umgesetzt werden. Zunächst muss durch den Haldenbetreiber der bergrechtlich erforderliche Abschlussbetriebsplan für die Bergehalde aufgestellt und durch die Bezirksregierung Arnsberg als zuständiger Berg- und Bodenschutzbehörde zugelassen werden, aus dem hervorgeht, dass die Haldenoberfläche anderweitig genutzt werden kann. Dabei ist von der Bezirksregierung Arnsberg auch zu prüfen, ob von der Bergehalde Gefahren für das Grundwasser ausgehen, die einer möglichen Anschlussnutzung entgegenstehen. Die Zulassung des Deponievorhabens durch die Bezirksregierung Düsseldorf kann die bergrechtlich erforderliche Prüfung durch die Bezirksregierung Arnsberg nicht ersetzen. Unabhängig davon hat die Bezirksregierung Düsseldorf auch selbst nicht im erforderlichen Umfang untersucht, ob der Standort für eine Deponienutzung geeignet ist oder die festgestellte Grundwasserbelastung Sanierungsmaßnahmen erfordert, die mit der Errichtung der Deponie nicht zu vereinbaren sind. Diese Mängel stehen einer Vollziehung des Planfeststellungsbeschlusses jedenfalls derzeit entgegen.


💥April 2025

Eilantrag auf sofortigen Vollzug!!

Trotz laufender Klage gegen die Genehmigung der Deponie will das Unternehmen „Deponie auf Halde“ (DAH1) per Gerichtsbeschluss durchsetzen, möglichst bald mit den Vorbereitungen beginnen zu können. Dadurch würden unumkehrbare Fakten geschaffen. Dieser „Eilantrag auf sofortigen Vollzug“ stellt ein weiteres Gerichtsverfahren dar, welches unabhängig von der Klage im Hauptverfahren zu betrachten ist. Es ist also ein weiteres Gerichtsverfahren eröffnet worden und unsere Arbeit wird dadurch nicht weniger.

neuigkeiten

Termine


📅 Juni 2026

Mündliche Hauptverhandlung!

oberverwaltungsgericht

Am 24. Juni 2026 kommt es zu einer entscheidenden mündlichen Hauptverhandlung vor dem OVG Münster. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 10 Uhr. Wir sind natürlich vor Ort!
Sei auch du dabei, nimm dir Zeit und zeige auch du, dass du mit der Deponie und den massiven Umweltfolgen nicht einverstanden bist!

Hier gehts zu einem ausführlicherem Bericht der NRZ!

📅 Mai 2026

Schützenfest Baerl

schützenfest

Wir präsentieren uns auf dem Schützenfest in Baerl mit einem eigenen Hindernis etwa auf Höhe der Straße "Im Buschhuck" und machen so auf die drohende Umweltkatastrophe aufmerksam. Ihr findet uns ebenfalls innerhalb des Zuges und bei der großen Pause auf dem Riedweg..
Lasst euch überraschen ;-)
Ausserdem sammeln wir weiterhin Spendengelder für den BUND!

Hier gehts zur Bürger-Schützengesellschaft Baerl!

Facts

Pulverfass Halde Lohmannsheide

Das damalige Baggerloch wurde zwischen 1950 bis 1980 mit teils hochbelasteten Abfällen verfüllt. Aufzeichnungen scheinen nicht zu existieren. Ohne eine Abdichtung wurde auf diesem Pulverfass eine Bergehalde errichtet! Das ist schlimm genug und Bedarf unserer Ansicht nach einer Sanierung!! Schwindelerregende Werte von giftigsten Schwermetallen, Naphthalin und Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) werden jetzt schon im Grundwasser nachgewiesen! Auf dieser nicht sanierten Bergehalde sollen nun nochmals ca 5,2 Mio Tonnen DK-1-Abfall aufgebracht werden. Da braucht man kein Physiker sein um sich auszumalen, dass das zusätzliche Gewicht noch mehr Giftstoffe aus der Baggerloch-Deponie ins Grundwasser herausquetschen wird!

Grundwasser

Die jetzige Bergehalde Lohmannsheide ist nachweislich kontaminiert und verseucht unser aller Grundwasser. Die LINEG pumpt bereits tausende von Litern belastetes Grundwasser in den Rhein
(Gruß geht raus zu unseren lieben Niederländern!),
damit es nicht zu einer Umweltkatastrophe im Wasserschutzgebiet Binsheimer Feld kommt. Durch die Tonnenschweren Massen an DK-1-Abfall wird noch viel mehr und vielleicht sogar noch viel gefährlichere Giftstoffe aus dem Berg ins Grundwasser herausgequetscht. Diese Schadstoff-Fahne zieht sich nach Nord-Westen in Richtung Binsheimer Feld, einem sehr wichtigen Wasserschutzgebiet!!

LKW-Verkehr, Staub, Lärm, Erschütterungen

Es sollen 3,5 Mio m3 DK1-Abfall entsorgt werden. Umgerechnet sind das etwa 5,2 Mio Tonnen! Das bedeutet wiederum ca 120 LKW-Fahrten pro Werktag zwischen 6:30 und 17:30 Uhr!
FUNFACT: Der Samstag ist ebenfalls ein Werktag!
Das soll dann ca 15 Jahre so weitergehen! ABER:
Diese Deponie endet nicht nach 15 Jahren, sondern endet damit, dass die 3,5 Mio m3 Abfall eingebracht wurden. Somit ist ein Ende gar nicht abzusehen, und kann theoretisch auch 30 Jahre befüllt werden! Mit abnehmend anfallenden Abfällen aus Industrieanlagen, sprich Kohlekraftwerken, werden sich andere Abfall-Produzenten finden lassen müssen. Denn eins ist klar: Nur die abgekippte Tonne Abfall spült Geld in die Kasse der DAH1! In den Betriebszeiten fahren dann LKWs, im Sommer und in anderen trockenen Zeiten lustig über die Deponie! Der Wind tut das, was er am Besten kann: Verteilung von Staub und Lärm!

Schütze deinen Naturraum! Schütze deine Gesundheit!

WIR MÜSSEN UNSERE GESUNDHEIT UND UNSERE UMWELT SCHÜTZEN!
ES LIEGT IN UNSERER VERANTWORTUNG ZU HANDELN!
SAG UNS NICHT, DASS DU DAVON NICHTS WUSSTEST!
ES GEHT UNS ALLE AN!

Wir müssen den BUND für unsere Interessen
vor Gericht unterstützen!

Spende Jetzt!

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Bitte Spende jetzt


Bevor es zu spät ist!


Der BUND vertritt uns alle vor Gericht!
Und damit meine ich ALLE!
Er hat bereits durch unsere Spendengelder erfolgreich eine
Klagebegründung eingereicht, und die Genehmigung durch die Bezirksregierung Düsseldorf zunächst einmal mit aufschiebender Wirkung zurück gestellt.
Und das von unseren Spendengeldern!! Klasse!
Nun kommt ein weiteres Gerichtverfahren auf uns zu, da die DAH1 einen Eilantrag auf sofortigen Vollzug eingereicht hat!
🤗Bitte geb dir einen Ruck und spende! 🤗

IBAN: DE96 3702 0500 0008 2047 01
BIC: BFSWDE33XXX
Kontoinhaber: Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland, LV NRW
Verwendungszweck: "Deponie Lohmannsheide" mit Angabe des Namen und der Adresse
Bank für Sozialwirtschaft, Köln

logo

Impressum

Bürgerinitiative Halde Lohmannsheide
Vertreten durch:
Roland Collin
Hegentweg 10
47199 Duisburg
halde.lohmannsheide@gmail.com

Fotos von: BUND, Roland Collin, KI-generiert.